Gesichtspflege

Steckbriefe meiner 3 liebsten Gesichtsöle

5. Oktober 2017
Gesichtsöle Wirkung Anwendung Eigenschaften Tipps Hauttyp Dosierung Erfahrung Arganöl Marulaöl Squalan

Ich liebe Gesichtsöle und habe im Laufe der Jahre etwa ein Dutzend ausprobiert. Im Fokus sollen heute pure, reizfreie Öle stehen. Ganz besonders Arganöl begleitet mich seit Jahren und ist für mich nicht mehr wegzudenken. Später lernte ich Marulaöl kennen und mit Squalan gesellte sich vor einigen Monaten ein weiterer Favorit hinzu. Diese beiden habe ich momentan von The Ordinary, was ich allerdings nicht gewichten möchte. Ich bin bei puren Ölen nicht markenfixiert und kaufe gerne auch direkt von Rohstoffhändlern.

  • Preis

    Pure Gesichtsöle sind oft (wesentlich) teurer, wenn sie im Namen einer Kosmetikmarke vermarktet werden (Gewinnspanne, Marketing, Verpackung etc.). Öle von Rohstoffhändlern oder eigentliche Speiseöle weisen geringere Preise auf, müssen aber keinesfalls von minderer Qualität sein.

  • Qualität

    Pflanzenöle unterliegen natur- und verarbeitungsbedingten Qualitätsunterschieden. Endverbraucher können kaum die Zusammensetzung von Ölen überprüfen, aber folgendes beachten: 1. Seriosität des Händlers, 2. Eigenschaften wie z.B. 100% pur, nativ bzw. naturbelassen (kaltgepresst, -extrahiert), Biozertifikate, 3. Preis-Leistungs-Verhältnis, 4. haptische & olfaktorische Unterschiede bei der Anwendung.

  • Auftrag

    Gesichtsöle können je nach Bedürfnis oder Präferenz morgens und/oder abends aufgetragen werden. Für das Gesicht sind 2-3 Tropfen Öl meist schon ausreichend. Bei Bedarf besser in zarten Schichten vorgehen. Tipp: Auf leicht angefeuchteter Haut ziehen Gesichtsöle besser ein. Wer den puren Auftrag nicht so gerne mag, kann sein Öl auch in ein Serum oder eine Feuchtigkeitscreme mischen.

  • Kombination

    Idealerweise werden Gesichtsöle (= Lipide) mit feuchtigkeitsspendenden bzw. wasserbindenden Produkten kombiniert, da sie sich ergänzen. Es kann geschichtet oder gemischt werden. Lesetipp: Trockene vs. dehydrierte Haut | Skincare Inspirations

  • Verpackung

    Viele Gesichtsöle werden in Pipettenflaschen verkauft, die das Öl immer wieder Luft aussetzen. Das Problem: Beschleunigung der Oxidation (Öle verlieren ihre positiven Eigenschaften und werden schlussendlich ranzig). Für die Stabilität ist ein Pumpspender oder zumindest ein Tropfring idealer. Bei Pipetten sollte das Glas eine dunkle Tönung (Braun- oder Blauglas) aufweisen, ansonsten kann man mit einer Schicht Alufolie nachhelfen.

  • Lagerung

    Idealerweise bei kühler Raumtemperatur und dunkel (Schrank), je nachdem wie lichtdurchlässig die Verpackung ist. Eine Kühlschranklagerung ist eher unpraktisch und nicht notwendig, würde die Haltbarkeit eines Öls jedoch positiv beeinflussen.

Arganöl 100% nativ kaltgepresst Arganöl (Argania Spinosa Kernel Oil) für Gesichtspflege Haut Wirkung Anwendung Eigenschaften Erfahrung Meinung Review

Arganöl

 Argania Spinosa Kernel Oil

Kaltgepresstes Arganöl ist ein gelbliches Öl mit einem sehr distinktiven Duft. Der säuerlich-nussige Geruch kann als unangenehm empfunden werden, ist aber ein Qualitätsmerkmal. Farb- und Geruchslosigkeit deuten auf erhitzende Prozesse in der Verarbeitung (Raffination) hin, welche auch erwünschte Bestandteile wie Tocopherole schädigen. Auch wird das relativ teure Arganöl manchmal für eine höhere Gewinnspanne mit günstigen Ölen verdünnt. Für den Kauf wichtige Attribute: 100% (unverschnitten), ungeröstet, nativ bzw. kaltgepresst und eventuell biologisch.

Tausende Kosmetikmarken haben die Vermarktung von Arganöl als DAS angebliche Anti-Aging-Öl für sich entdeckt. So kommt es zu oft ungerechtfertigten Preisspannen bei als „kosmetisch“ beworbenem Arganöl. Tipp: Preisfair ist pures Arganöl von Rohstoffhändlern oder Speisearganöl, welches ohne weiteres auch für kosmetische Zwecke genutzt werden kann (gilt auch für s.u. Marulaöl). Nach Anbruch der Flaschen ist das relativ oxidationsstabile Arganöl ca. 12 Monate haltbar. Sidenote: Alle meine Quellen findet ihr am des Posts.

Arganöl enthält einen kleinen Anteil antioxidativ fungierender Tocopherolegrößtenteils α-Tocopherol (= Vitamin E) unterstützt von Ferulic Acid. Eine weitere Besonderheit ist die für Pflanzenöle seltene Kombination der zellstimulierenden Phytosterole Schottenol und α-Spinasterol. In einer Studie wurde auch gezeigt, dass Arganöl bereits nach 60 Tagen die Hautelastizität verbessert. Somit spielt Arganöl eine Rolle als fältchenvorbeugende Maßnahme, ist jedoch keinesfalls ein anti-aging Wundermittel!

Durch ein ausgewogenes Fettsäurespektrum von Öl-, Linol- und Palmitinsäure ist Arganöl außerdem förderlich für die Regeneration barrieregestörter Haut. Eine intakte Hautbarriere schützt die Haut vor Austrocknung und negativen Umwelteinflüssen. Sie verleiht ein geschmeidigeres Hautbild und Hautgefühl. All dies macht Arganöl zu einer guten Wahl bei trockener und/oder reifer Haut. Jedoch kann auch fettige und unreine Haut von Arganöl profitieren, da der Linolsäureanteil (ca. 30%) die Talgdrüsenfunktion reguliert.

  • Ölsäure
  • Linolsäure
  • Palmitinsäure
  • Stearinsäure
  • Diverse

Diagramm grob angelehnt an Krist S. 483

Die Anwendung des Öls auf der Haut hat zur Folge, dass die Wasser-Lipid-Schicht der Haut wiederaufgebaut wird, ein Anstieg an Nährstoffen in den Hautzellen erfolgt, die intrazelluläre Oxidation stimuliert wird, freie Radikale neutralisiert werden und somit das Bindehautgewebe geschützt wird.(Krist S. 86)

The Ordinary Marulaöl 100% nativ kaltgepresst (Sclerocarya birrea Oil) für Gesichtspflege Haut Wirkung Anwendung Eigenschaften Erfahrung Meinung Review

Marulaöl

INCI: Sclerocarya birrea (Marula) Oil

Kaltgepresstes Marulaöl ist von goldgelber Farbe und hat einen sehr schwachen, kaum definierbaren Geruch. Ich vermute, dass die Geruchsneutralität einer der Gründe ist, weshalb Marulaöl einen Trend als Arganöl-Alternative durchlebt. Deren Zusammensetzung weist jedoch zweifellos Unterschiede auf. Marulaöl zeichnet sich durch einen viel höheren Ölsäure-Anteil aus (ca. 70%). Dadurch ist es minimal flüssiger als Arganöl. Besonders an ölsäurereichen Ölen ist, dass sie für eine bessere Aufnahme anderer fettlöslicher Inhaltsstoffe sorgen.

Die gesättigten Fettsäuren des Marulaöls (Palmitin- und Stearinsäure) schützen die Haut vor Umwelteinflüssen. Auch Marulaöl wirkt feuchtigkeitsbewahrend durch die Reduktion des Wasserverlusts über die Haut (=TEWL). Maruöl soll außerdem dank Polyphenolen (besonders Procyanidine und Catechine) und Flavonoiden ein gutes antioxidatives Potential besitzen. In Kombination mit der ungesättigten Ölsäure sorgt dies für hohe Oxidationsstabilität. Marulaöl ist etwa 18 Monate haltbar, weshalb es gerne als geruchsneutrales Basisöl für kosmetische Rezepturen verwendet wird.

Marulaöl macht beim Auftrag zunächst einen sehr rückfettenden Eindruck, absorbiert aber in einigen Minuten tief in die Haut. Das Öl hinterlässt ein wunderbar genährtes, weiches Hautgefühl. Für ölige Haut oder Mischhaut gibt es Öle/Ölmischungen mit sinnvolleren Zusammensetzungen, aber ansonsten kann Marulaöl ein gutes Spektrum an Bedürfnissen abdecken. Empfohlen wird es für normale aber besonders für strapazierte, barrieregestörte, trockene Haut jeden Alters.

  • Ölsäure
  • Palmitinsäure
  • Stearinsäure
  • Linolsäure
  • Diverse

Diagramm grob angelehnt an Krist S. 482

Ich nenne Marulaöl gerne »Schutzöl«, weil es durch seine spezifische Zusammensetzung eine »Hülle« gegen Umwelteinflüsse bildet und den transepidermalen Wasserverlust verringert; auch soll es Hautrötungen verringern.(Olionatura)

The Ordinary Squalane 100% pflanzlich plant-derived für Gesichtspflege Haut Wirkung Anwendung Eigenschaften Erfahrung Meinung Review Phytosqualan

Squalan

INCI: Squalane

Squalen ist ein wichtiger Bestandteil unseres hauteigenen Hydro-Lipid-Films bzw. unseres Hauttalgs. Das ungesättigte Squalen ist jedoch nicht oxidationsstabil, weshalb die Kosmetikindustrie daraus gesättigtes, hochstabiles Squalan hydriert. Dieses ist rund stolze 24 Monate haltbar. Im Gegensatz zu den ersten beiden pflanzlichen Ölen handelt es sich bei Squalan um eine Reinsubstanz. Alle Hauttypen können davon profitieren.

Ursprünglich wurde Squalan aus Haifischleber gewonnen, aber heute synthetisiert man Squalan üblicherweise aus pflanzlichen Quellen, wie z.B. Oliven, Amaranth, Reiskleie, Zuckerrohr (Beyer & Söhne), Zuckerrohr und Zuckerrüben (The Ordinary). Daher auch Phytosqualan genannt. Preisliche Unterschiede können mit dem Produktionsweg (z.B. nachhaltig/fair/biologisch), aber kaum mit der Endsubstanz gerechtfertigt werden.

Naturreines Squalan ist vollkommen klar bzw. farb- und geruchslos. Es ist ein niedrigviskoses, hochspreitendes Lipid. Die hohe Spreitfähigkeit bedeutet, dass Squalan ziemlich flüssig ist und sich dadurch sofort weit auf der Haut ausbreitet. Beim Auftrag fühlt es sich ölig, aber äußerst geschmeidig-weich (beinahe silikonähnlich) an. Bei 2-3 Tropfen zieht es flink ein und hinterlässt kein fettiges Hautgefühl.

Ich mische Squalan gerne mit anderen Produkten, ganz besonders Cremes. Diese werden dadurch flüssiger und das Squalan kann deren lipophile (= fettliebende) Inhaltsstoffe tiefer in die Haut transportieren. Es eignet sich daher auch gut als primäre Trägersubstanz für fettlösliche Vitamine. So bietet beispielsweise The Ordinary eine Linie an Retinol (= Vitamin A) und Retinoiden in einer Squalanbasis an.

Des weiteren wird Squalan eine antioxidative Aktivität zugesagt und es besitzt dank Okklusion einen moderat feuchtigkeitsbewahrenden, protektiven Effekt. Dies führt zu einem zarteren, frischeren Hautbild und einem Schutz vor negativen Umwelteinflüssen. Aufgrund der flüssigen, gefühlt leichteren, seidigweichen Textur stößt Squalan auch bei Menschen mit öliger Haut oder Mischhaut auf Beliebtheit.

  • Reinsubstanz

Up to date, anticancer, antioxidant, drug carrier, detoxifier, skin hydrating, and emollient activities of these substances [squalene and squalane] have been reported both in animal models and in vitro environments.” (Kim/Karadeniz)

natürliche Gesichtsöle Hauttöle für jeden Hauttyp trockene, schuppige, reife, ölige fettige, unreine, strapazierte Haut und Mischhaut (1)

Zusammenfassend

Bei meiner normalen bis leicht trockenen Haut ziehen alle drei Öle wunderbar ein und hinterlassen ein genährtes Hautgefühl. Ich empfinde keines davon als unangenehm fettend und kann sie auch tagsüber unter Make-up verwenden. Um meiner Haut jedoch auch genügend Feuchtigkeit und nicht nur Lipide zuzuführen, kombiniere ich Gesichtsöle mit Feuchtigkeitsspendern wie Toner, Seren und Feuchtigkeitscremes. So sind die Öle für meine Haut eine merkliche Bereicherung.

Literatur & Lesetipps

Lesetipps mit Quellen

Squalan | Eat Train Care
Squalan | Olionatura
Marulaöl | Olionatura
Arganöl | Olionatura
Fettsäuren im Detail | Olionatura
The use and properties of marula oil

Mehr:

21 Kommentare

  • Antworten Karinista 6. Oktober 2017

    OMFG :O was ist das für ein durch und durch gelunger Beitrag!? #fangirlmoment
    Dein Schreibstil ist so mega und du schaffst es immer die richtige Dosis an Wissenschaft einzubauen und mit deinen Empfehlungen zu kombinieren. Dabei hältst du dich kurz und knackig. Ich lese deine Beiträge unglaublich gerne. Gut, dass ich das Marula Öl bestellt habe, die anderen wandern gleich mal auf meine Wishlist.

    und… can we just take a moment for the design? Du steckst so viel Herzblut in deine Beiträge, Fotos, das Blogdesign und das merkt man richtig und es fühlt sich auch von Lesersicht wertschätzend an. Das Auge isst bekanntlich mit. Wie cool sind die Diagramme bitte?

    Alles Liebe,
    Karin

    • Antworten Cupcakes and Berries 7. Oktober 2017

      Liebe Karin, ich bedanke mich ganz herzlich bei dir! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll — bin ganz verlegen! Der Post hat mich ehrlich gesagt einiges an Nerven gekostet, aber somit hat sich alles gelohnt 🙂 Drück dich! Glg

  • Antworten Regina 6. Oktober 2017

    Ich schließe mich an: bin sehr begeistert von deinen detailgetreuen Beschreibungen, den Diagrammen – allem eigentlich! Hab dich direkt „abonniert“ und danke dir sehr für den Bericht!

    • Antworten Cupcakes and Berries 7. Oktober 2017

      Liebe Regina, herzlich Willkommen und vielen, lieben Dank! Ich freu mich sehr, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast 🙂 Glg

  • Antworten Sandri 6. Oktober 2017

    WOW! Danke für deinen tollen Post… das Layout ist auch großartig und man merkt, wieviel Arbeit dahinter steckt. Danke für deine Mühe!!!

    Das Squalane habe ich mir auch geholt und will ich bald mal testen, wenn paar Sachen aufgebraucht sind. Arganöl mag ich aber auch gerne 🙂

    Mach weiter so, lese deinen Blog sehr gerne <3

    • Antworten Cupcakes and Berries 7. Oktober 2017

      Hallo liebe Sandri, erstmal ein dickes Dankeschön! Ich freu mich, dass du so oft hier vorbeischaust und Kommentare dalässt! Das bleibt wirklich nicht unbemerkt 🙂 Ich hoffe, dass du mit dem Squalan auch so gut zurechtkommst. Glg

  • Antworten Elisabet 7. Oktober 2017

    Danke für diese super informativen und hilfreichen Erläuterungen! 🙂 ich besitze derzeit nur Arganöl und probiere noch, wie ich es am besten anwende.
    Eine Frage ist mir noch offen – wie bzw. wann verwendest du ein Öl morgens? Vor oder nach dem Sonnenschutz?
    Liebe Grüße 🙂

    • Antworten Cupcakes and Berries 7. Oktober 2017

      Liebe Elisabet, ich danke dir ganz lieb! Ich wende Gesichtsöle sowohl morgens als auch abends an, wobei ich mich da auch nach meinen aktuellen Hautbedürfnissen richte. Es ist aber auch eine Sache der Präferenz und eine allgemeine Regel gibt es nicht. Als Teil der tatsächlichen Gesichtspflege trage ich die Öle tagsüber vor dem Sonnenschutz auf. Sonnencreme bildet bei mir immer den Abschluss vor dem Make-up. Glg

      • Antworten Elisabet 8. Oktober 2017

        Danke für deine Antwort, werd ich mal ausprobieren! 🙂
        Liebe Grüße

  • Antworten Fashionqueens Diary 8. Oktober 2017

    Ich mische Öle auch sehr gern mit mit einem Fluid, vor allem am Morgen. Allerdings bin ich absoluter Fan von Kokos-, Mandel- und Olivenöl, habe bisher noch nichts besseres für meine Haut gefunden.

    • Antworten Cupcakes and Berries 8. Oktober 2017

      Hallo 🙂 oh sehr schön. Kokosöl verwende ich ja sehr gerne als Haarmaske und Mandelöl oder Jojobaöl habe ich hin und wieder für den Körper bzw. mische es mir in die Bodylotion. Glg

  • Antworten Valandriel Vanyar 8. Oktober 2017

    Oh wie schön! Ich mag Gesichtsöle auch, obwohl ich sie früher lange ignorierte, weil fettig und Akne und so 😀
    Ich mag sehr das Öl von Myrto Naturalcosmetics und Rosehip Öl (da will ich es mal mit den Maienfelsern versuchen). Aber seit 2 Wochen benutze ich Squalan und bin ebenso begeistert wie du – das verwende ich aber nicht nur für das Gesicht, sondern auch die Haare. Meins ist aber von Behawe.

    Viele Grüße
    Valandriel
    Letzter Artikel von Valandriel Vanyar: [Aufgebraucht] Juli & August 2017My Profile

    • Antworten Cupcakes and Berries 8. Oktober 2017

      Hallo liebe Valandriel, ich danke dir für dein Kommentar!
      Toll, dass du deine „Sorge“ von früher ansprichst, denn dies bringt sicherlich viele Menschen von Gesichtsölen ab. Ich hatte auch sehr mit Unreinheiten zu kämpfen und ich kann mich noch erinnern, dass es für mich eine Überwindung war. Man sieht, dass wir es beide nicht bereut haben 🙂 Wobei ich nicht auf Anhieb meine Favoriten gefunden habe.
      Rosehip bzw. Hagebutten(kern)öl habe ich auch immer sehr gemocht und tatsächlich überlegt, ob ich es noch unterbringen soll. Die genannten Öle haben es aber dann doch um Haaresbreite überholt. Ich hatte früher sowohl die Co2-Extraktion von Pai, als auch klassisch kaltgepresste Hagebuttenöle. Pai hat dann ja leider etwas Rosmarinextrakt hinzugefügt, weshalb die Liebesgeschichte ein Ende hatte. Das Maienfelser Rosehip habe ich leider immer noch nicht probiert.
      Oh ja, Squalan ist wirklich besonders schön für die Haare. Manche verwenden es auch gerne zum Abschminken, habe ich gelesen 🙂 Glg

      • Antworten Valandriel Vanyar 15. Oktober 2017

        Stört dich denn Rosmarin so sehr? Oft ist ja nur eine winzige Menge enthalten. Habe auch schon bei manchen Herstellern angefragt und wenn da wirklich nur wenig drin ist, stört es mich nicht weiter.

        Liebe Grüße
        Valandriel
        Letzter Artikel von Valandriel Vanyar: Sonnencreme: Die neue Triple Care von InnisfreeMy Profile

        • Antworten Cupcakes and Berries 15. Oktober 2017

          Nein, es kam damals eines zum anderen. Es hat mich verunsichert, da ich nicht wusste, wie viel enthalten war und auch wollte ich mal wieder was Neues/Günstigeres probieren. Pai erhöhte damals auch die Preise und das hat mich gestört.
          Tatsächlich könnte ich mir aber heute wieder vorstellen, es mal wieder zu kaufen. Es ist ja immerhin doch nur Extrakt und kein Öl und du hast bestimmt recht, dass die Konzentration eher sehr gering sein wird. Muss mal gucken, ob sich jetzt eine genaue Angabe finden lässt 🙂 Glg

  • Antworten Sartrellit 9. Oktober 2017

    Was für ein informativer, toll aufbereiteter Post! Ich habe eher ölige, zu Unreinheiten neigende Haut und ich nutze in der Regel Hagebuttenöl. Ich hatte anfangs auch Sorge, dass es zu viel sein könnte, aber es hat meiner Haut einfach gut getan, meine Haut wirkt unter dem ganzen Sebum nicht mehr so ausgetrocknet wie früher und Pickel heilen gefühlt etwas weniger unschön (Stichwort krustig) ab.

    Danke übrigens für deine Cosrx Blackhead-Empfehlung vor einigen Monaten. Ich habe meine Flasche gerade beinahe geleert und werde es nachkaufen.

    Liebe Grüße!

    • Antworten Cupcakes and Berries 11. Oktober 2017

      Liebe Sartrellit, ich danke dir für die lieben Worte! Als ich stärker mit Unreinheiten zu kämpfen hatte, machte ich genau dieselben positiven Erfahrungen mit Hagebuttenöl 🙂 Besonders mit Pai konnte ich tolle Verbesserungen erzielen, aber dann wurde leider etwas Rosmarinextrakt hinzugefügt und ich habe es nicht mehr nachgekauft (meine Haut war zu dem Zeitpunkt allerdings schon deutlich besser). Freut mich, dass du mit dem COSRX Blackhead Liquid gut zurechtkommst! Glg

  • Antworten Blush&Sugar 10. Oktober 2017

    Ich taste mich noch an Gesichtsöle heran und habe hier noch keinen festen Favoriten für mich gefunden.
    Von Arganöl als Pflege hört man ja durchweg nur positives. Das Squalen Öl klingt aber auch super interessant 🙂

    Ich muss auch ein großes Lob an die Aufmachung aussprechen . Das Design mit an animierten Grafiken ist echt klasse!

    LG Manuela
    Bluhs & Sugar

    • Antworten Cupcakes and Berries 11. Oktober 2017

      Danke, ich freu mich sehr über dein Lob Manuela 🙂 Ich bin mir sicher, dass du noch deine Lieblinge finden wirst, aber es gibt wirklich unheimlich viele interessante Öle/Ölmischungen ^^ Glg

  • Antworten Sooyoona 12. Oktober 2017

    Wow sag mal, was ist denn das bitte für ein mega geiler Post ♥ Ich wusste ja schon vorher, dass du dir immer sehr viel Mühe gibst, aber dieser Post ist wirklich extrem gut geworden.
    Ich habe keine grosse Erfahrung mit Gesichtsölen, hatte bisher in meiner „Skincare-Karriere“ gerade einmal zwei und hänge bei einem davon immer noch fest. Wobei ich das Grünteeöl von Innisfree wirklich gut finde (und es ist sogar in einer getönten Flasche). Von Squalen habe ich schon viel gesehen, aber irgendwie hatte ich nie auf dem Schirm, dass es ein Öl ist. Wieder was gelernt.

    • Antworten Cupcakes and Berries 13. Oktober 2017

      Vielen, vielen Dank liebste Sooyoona! Freut mich sehr! Das Öl von Innisfree habe ich letztens bei dir auf Instagram gesehen. Muss ich mir mal näher ansehen, klingt interessant. Glg

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